Trauminseln Malediven

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Malediven

Die Malediven sind eine Kette von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka und der Name „Malediven“ bedeutet „Inselkette“, vgl. Mala. Die Malediven erstrecken sich über 871 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis kurz südlich des Äquators. Die Malediven-Inseln sind verteilt auf 26 Atolle mit Korallenriffen, und liegen, wie die Lakkadiven, auf dem maledivischen Rücken.
Dieser wird als abgekippte und gesunkene Randscholle der indischen Landmasse angesehen. Die Malediven sind nicht, wie beispielsweise Hawaii, von vulkanischen Ursprungs. Insgesamt bestehen die Malediven aus 1.196 Inseln, wovon jedoch nur 220 Inseln bewohnt sind. Die Malediven-Inseln liegen alle ca. 1 Meter über dem Meeresspiegel, also über NN (Normal Null), was sie besonders gefährdet für den stetig ansteigenden Meeresspiegel. Die höchste Erhebung der Malediven ist auf der Insel Vilingili im Addu-Atoll mit 2,4 Meter.

Malediven

Die nahe gelegenen Riffe bieten den einzigen Schutz vor den manchmal heftigen Monsunstürmen. Die Malediven-Inseln sind mit Palmen und Brotfruchtbäumen bewachsen und von Sandstränden und klaren Lagunen umgeben. Die Malediven unterscheiden sich in Inseln für Einheimische („local islands“) und Inseln für Touristen (wie Kuramathi, Bandos, Vabbinfaru oder Meerufenfushi). Die Malediver sind auf den Touristeninseln nur als Personal zugelassen, und Touristen wiederum haben nur bedingt Zutritt auf die Inseln der Einheimischen. In der Regel ist dies nur im Rahmen geführter Touren („Island-Hopping“) möglich. Darüber hinaus kann man eine staatliche Erlaubnis beantragen. Derartige Genehmigungen werden nur selten und unter strengen Auflagen erteilt.
Ein Drittel der maledivischen Bevölkerung lebt auf der Hauptinsel Malé, die zugleich einzige richtige Stadt der Malediven ist. Malé ist eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt: Auf gerade einmal 5,7 Quadratkilometern drängt sich Hochhaus an Hochhaus, um über 134.000 Menschen zu beherbergen. Aus diesem Grund wurde 1997 eine Planung begonnen, um rund 3 Kilometer entfernt von Malé durch Landgewinnung eine neue Insel zum Wohnen und Arbeiten zu schaffen. Die Insel Hulhumalé soll mit Abschluss der Phase 1 von rund 60.000 Menschen bevölkert sein.

Die Malediven haben im meist ruhigen Indischen Ozean ein sehr konstant heißes und tropisches Klima. Die Temperaturen fallen selbst nachts selten unter 25 Grad. Prägend für das Klima sind der Südwest-Monsun in den Monaten Mai bis Oktober und der Nordost-Monsun in den Monaten November bis April. Der Südwest-Monsun bringt normalerweise im Juni und Juli viel Wind und intensivere Niederschläge. Als beste Reisezeit gelten die Monate November bis April.

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 30,3 30,7 31,4 31,6 31,2 30,6 30,5 30,4 30,2 30,2 30,1 30,1 Ø 30,6
Min. Temperatur (°C) 25,7 25,9 26,4 26,8 26,3 26,0 25,8 25,5 25,3 25,4 25,2 25,4 Ø 25,8
Niederschlag (mm) 114,2 38,1 73,9 122,5 218,9 167,3 149,9 175,5 199,0 194,2 231,1 216,8 Σ 1.901,4
Sonnenstunden (h/d) 8 9 8 7 6 6 6 6 6 5 6 8 Ø 6,7
Regentage (d) 6 3 5 9 15 13 12 13 15 15 13 12 Σ 131
Wassertemperatur (°C) 27 27 28 29 29 28 28 27 27 28 28 27 Ø 27,8
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